Mit Liebe gemacht

 

(aus dem Buch „Geschichten, die Dein Herz berühren“ von Gisela Rieger)

Eines Tages lehrte eine Mutter ihrer kleinen Tochter das Stricken. Das Kind war ganz begeistert von der Kunst mit der Wolle. Da es kurz vor Weihnachten war, wollte das kleine Mädchen ihre Mama mit einem selbst gestrickten, bunten Schal überraschen. Es sammelte alle Wollreste zusammen und verbrachte jede freie Minute heimlich in seinem Zimmer, um die unzählbar vielen Maschen  zusammenzufügen. An Heiligabend wurde, gerade noch rechtzeitig, das Geschenk fertig. Doch da entdeckte das Kind, dass es eine Masche fallen gelassen hatte, die nun ihrer Wege ging und ihr Werk ruinierte!

Das Mädchen saß mit Tränen in den Augen vor dem geschmückten Weihnachtsbaum, umgeben von vielen Paketen. Ihre Mutter fragte sie besorgt, ob etwas geschehen sei? Da erzählte sie, dass sie die Mutter doch mit einem Schal hatte überraschen wollen, und nun sei die ganze Arbeit umsonst gewesen! Lange betrachtete die Mutter den Schal und sagte gerührt, dass sie noch nie ein Strickwerk gesehen hätte, das mit so viel Liebe gemacht worden sei!

Dann fragte die Frau ihre Tochter, ob sie ihr einen kleinen Trick zeigen dürfe, den sie selbst auch immer wieder mal anwenden würde. Sie holte kurzerhand eine Häkelnadel aus dem Nähkorb und rettete die gefallene Masche. Die folgenden Worte behielt das Kind zeitlebens in seinem Gedächtnis!

»Weißt du«, sprach die Mutter, »Tausende von Maschen hast du wunderbar gestrickt. Nur wegen der einen Fallengelassenen bleiben immer noch Tausende von tadellosen Maschen! Meist lassen sich im Leben kleine Fehler ohne Schwierigkeiten wieder beheben. Die Liebe, die hinter dieser Arbeit steckt, ist viel mehr wert als ein tadelloser gekaufter Schal. Für mich ist der Schal das schönste Geschenk, das ich je bekommen habe!«

So wurde es für das kleine Mädchen doch noch ein unvergesslich schöner Weihnachtsabend. Seine Tränen verwandelten sich umgehend in ein strahlendes Lächeln.

 

Brauchen wir gute Vorsätze?

Ja und nein: Gute Vorsätze zum neuen Jahr, die vielleicht in der Euphorie der Sylvesternacht gefasst werden, gehen oft in die richtige Richtung, greifen aber meistens zu kurz. Manche nehmen sich vor, mit dem Rauchen aufzuhören, andere fassen den Entschluss, mehr Sport zu treiben oder sich in Zukunft weniger aufzuregen.So sinnvoll die einzelnen Vorsätze sein mögen, erfahrungsgemäß bleibt es in vielen Fällen beim Vorsatz, die Umsetzung scheitert früher oder später.

Das passiert regelmäßig, wenn ein einzelner Vorsatz nicht in eine positive Vision von der Zukunft eingebettet wird. Zum Schluss geht es um die Balance in dem magischen Dreieck mit den Eckpunkten „ICH“, „PAAR“ und „FIRMA“. Wenn ein Unternehmerpaar es schafft, für sich als Einzelpersonen, für die Partnerschaft und die gemeinsame Firma ein positives Zukunftsbild mit einem längeren Zeithorizont zu zeichnen, wird es eine ganze Reihe von Vorsätzen fassen und umsetzen müssen, um ans Ziel zu kommen. Und wenn die Vorsätze im Zusammenhang mit der gemeinsamen Zukunftsvision stehen, fällt die Umsetzung auch leichter. Wird zum Beispiel klar, dass ein gemeinsames Ziel nur dann erreicht werden kann, wenn ein Partner mehr auf seine Gesundheit achtet, dann steht das Aus für die Zigarette oder das morgendliche Joggen in einem größeren sinnstiftenden Zusammenhang. Und dann klappt es auch besser mit der Umsetzung. Man weiß dann nämlich, wofür man das tut.

Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Buch ‚Die FIRMA, unser LEBEN und ICH‘.

 

Welcher Konflikttyp bin ich?

Menschen sind unterschiedlich. Das gilt auch für die Art und Weise, wie wir Konflikte angehen. Konflikte sind unangenehm. Deswegen ist manch einer konfliktscheu und geht Auseinandersetzungen am liebsten aus dem Weg. Andere wollen immer gewinnen, wieder andere verzichten um des lieben Friedens willen, manche sind Spezialisten für Kompromisse, die wenigsten haben ein Gespür für die ideale „win-win-Lösung“.

shutterstock_128710910Wenn Sie wissen wollen, welcher Konflikttyp Sie selbst sind, dann machen Sie unseren Test. Hier downloaden und feststellen, welche Verhaltensweise bei Ihnen im Konfliktfall überwiegt. (Bitte nicht vor dem Test auf das Lösungsblatt schauen!)

Das Premiumseminar in Bad Birnbach war wunderbar! Neuer Termin steht fest.

Am 10./ 11. November fand unser 2-tägiger Workshop zum Thema „Ich & Du und die Firma“ erstmals im Hofgut Hafnerleiten in Bad Birnbach statt. Das Hotel ist eine Oase der Ruhe und Entspannung und damit ein wunderbarer Ort, um einmal gründlich über sein Leben nachzudenken. Es war ein intensiver Workshop mit sieben Unternehmerpaaren. Alle waren glücklich und zufrieden, wir auch 🙂

hofgut_1Und das sagen die Teilnehmer (Auszug):

… Gleich beim Einstimmen wurde von Euch angemerkt, um die Firma kümmert man sich immer, aber wir oder ich kommen da manchmal zu kurz. Besonders die Übungen und das Gespräch über die Ergebnisse haben uns sehr gut getan. Wenn man schon lange beisammen ist, dann funktioniert das meist im Betrieb, aber jetzt wird es im Privatleben auch besser gehen.

… man kann mal offen als Unternehmer sich austauschen; das Gesprächsklima war sehr offen, auch von Frau zu Frau oder Mann zu Mann. Private Probleme werden hier angesprochen und man ist bemüht, eine Lösung zu finden. Und das Ergebnis war aus unserer Sicht nur positiv. Beziehung wird gestärkt!

… mit ganz einfachen Methoden erarbeitet man seine Vorlieben und die „Verhassten“ Arbeiten die man gerne abgeben würde, schreibt Werte zusammen –  Privat wie geschäftlich.-) Wir sehen unsere Beziehung jetzt mit anderen Augen – die Rollen der Personen sind geregelter zwischen „Paar“ und „CHEF/CHEFIN“

Marianne und Helmut Becker sind ein erfahrenes Ehe- und Unternehmerpaar. Beide sind grundverschieden und beiden gelingt es, die Erfahrungen, das Wissen ihrer gemeinsamen Arbeit den Teilnehmern des Seminars professionell und humorvoll zu vermitteln.

raum_1In Bad Birnbach haben wir gleich einen neuen Termin vereinbart:

Das Seminar findet wieder im 4-Sterne-Hotel Hofgut Hafnerleiten statt und zwar am 23. und 24. Februar 2017. Freuen Sie sich auf einen Aufenthalt in Europas größter Golf- und Thermenregion!

Hofgut Hafnerleiten | Frau Anja Horn-Rückerl
Brunndobl 16, 84364 Bad Birnbach
Tel: +49 (0)8563-91511
Fax: +49 (0)8563-91512
post@hofgut.info
www.hofgut.info

Teilnehmerzahl: mindestens 6 und maximal 8 Paare. Anfrage und Anmeldung telefonisch, per E-Mail, Fax oder per Post direkt ans Hofgut. Ansprechpartnerin ist Anja Horn-Rückerl.

Die PP3 Persönlichkeitsanalyse durchführen lassen

Wer möchte, kann die PP3 Persönlichkeitsanalyse für sich selbst durchführen lassen. Als Ergebnis bekommt man eine 10-seitige Auswertung mit grafischen Darstellungen und Hinweisen darauf, wie man auf andere wirkt und welche Reaktionen das normalerweise auslöst. Dazu ist es nötig, in einem Fragebogen 60 Fragen jeweils mit einem Wert zwischen 1 und 10 zu beantworten. Den ausgefüllten Fragebogen senden Sie an uns zurück (E-Mail: post@becker-kaarst.de / Fax 02131-756916). Anschließend erhalten Sie eine Rechnung und nach der computergestützten Analyse Ihre Auswertung als pdf-Datei per E-Mail.

Für die Leser unseres Newsletters gilt bis 15. Dezember 2016 ein Sonderpreis von 50,00 Euro plus MwSt.

Ticken Sie gleich oder jeder anders?

Am Anfang einer Beziehung empfindet man Unterschiedlichkeit oft als besonders attraktiv. Man bewundert am anderen die Eigenschaften, die man selbst nicht hat und die Fähigkeiten auf Gebieten, die einem selbst fremd sind. Der Partner wird als Ergänzung der eigenen Person gesehen. Der Zauber des Neuen macht so oder so eine frische Verbindung besonders reizvoll. Gegensätze ziehen sich eben an. Wie gehen Paare mit ihrer Unterschiedlichkeit aber im weiteren Verlauf einer Beziehung um? Mit der Zeit bieten diese Unterschiede immer wieder Anlass für Kritik und Streit. Sie werden also auf die Dauer anstrengend. Konflikte entstehen oft um Kleinigkeiten, die ein Außenstehender kaum nachvollziehen kann. Häufige Aussprachen und Absprachen werden nötig. Nichts scheint von alleine rundzulaufen.

shutterstock_171350771Dabei haben Unterschiedlichkeiten in verschiedener Hinsicht auch ihre guten Seiten. Ganz klar auf der sachlichen Ebene bei unterschiedlichen Fähigkeiten und Talenten in der Firma. Ein Partner ist zum Beispiel Techniker, der andere Kaufmann. Das ergänzt sich hervorragend. Aus dem Projektmanagement wissen wir, dass Teams mit verschiedenen Talenten und Fähigkeiten am erfolgreichsten arbeiten. Aber auch in der privaten Beziehung kann Unterschiedlichkeit der Liebe guttun. Ist der Partner anders als man selbst, kann man nicht jede Verhaltensweise 100-prozentig vorhersehen. Man erlebt immer wieder kleine Überraschungen, die Langeweile erst gar nicht aufkommen lassen. Auf der anderen Seite ist die Verschiedenheit oft gerade im Privatleben eine echte Herausforderung.

Selbst Paare, die sich grundsätzlich gut verstehen, geraten in bestimmten Situationen immer wieder aneinander. Einer von beiden fühlt sich vielleicht überfordert, der oder die andere ausgebremst. Sie fühlt sich nicht ernstgenommen, er sieht sich nicht anerkannt, usw. Woran liegt das? Es hängt mit unserer grundlegenden Persönlichkeitsstruktur zusammen, die bei Paaren (und anderen Führungsteams) durchaus unterschiedlich sein kann. Erklärungen für unsere Unterschiedlichkeit liefern Persönlichkeitsmodelle, von denen es eine Menge gibt. Wir arbeiten mit der PP3 Präferenzanalyse von Alchimedus. Die Methode geht von drei verschiedenen Kräften aus, die jeder Mensch besitzt, die aber bei jedem unterschiedlich ausgeprägt sind. Dadurch ergibt sich jeweils eine andere Dominanz, die unser Verhalten bestimmt. Und je nachdem, welche Charaktere aufeinandertreffen, ist der Konflikt vorprogrammiert.

In Anlehnung an die Struktur des menschlichen Gehirns unterscheiden wir in der Alchimedus PP3 Analyse folgende drei Kräfte:

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Wenn Menschen mit unterschiedlichen Präferenzen auf einander treffen, kann das schon mal schwierig sein. Einfacher wird es, wenn man weiß, welche Präferenz man selbst und der andere hat. Dann kann man sich darauf einstellen, versteht den anderen besser und kann das eigenen Verhalten besser steuern.

Hier finden Sie als Beispiel einen Auszug der Auswertung für eine ungleich verteilte Rot-Blau-Doppeldominanz:

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Bei der Dominanz von Aufbruchskraft und Strukturkraft reduziert sich die Einwirkung der Gemeinschaftskraft als Korrektiv. Je geringer diese Komponente ausgeprägt ist, umso stärker werden die beschriebenen Verhaltensweisen in den Vordergrund treten und der Sinn für die Gemeinschaft, für Tradition und Miteinander in den Hintergrund gedrängt.

Die PP3 Auswertung zeigt an einer Vielzahl von Beispielen, wie der jeweilige Typ auf andere Menschen wirkt. Hier ein Auszug aus der Liste für den oben genannten Rot-Blau-Typ:

Persönlichkeitsmerkmale Wie wirkt das auf Andere?
Extravertiert – Introvertiert

Das extravertierte Auftreten bei vorherrschender Aufbruchskraft ändert sich durch die introvertierte Variante der Strukturkraft und wird abgemildert.

Extravertiert – Introvertiert

Bei Einwirkung von Strukturkraft auf die Aufbruchskraft werden diese Personen als weniger dominant und raumgreifend empfunden. Sie wirken etwas diplomatischer.

Gegenwartsorientiert – Zukunftsorientiert

Das Agieren im Hier und Jetzt bekommt mehr Perspektive durch Einflüsse der Strukturkraft. Allerdings kann dadurch auch Präsenz verloren gehen.

Gegenwartsorientiert – Zukunftsorientiert

Menschen, bei denen die Aufbruchskraft durch Strukturkraft ergänzt wird, werden als unterstützend in der Umsetzung von Projekten empfunden.

Improvisierend – Planend

Improvisation ist alles für die Aufbruchskraft. Ein bisschen Planung macht die Aktion aber meist nachhaltiger.

Improvisierend – Planend

Menschen, die diese Kombination der Eigenschaften haben, bringen Dinge in Bewegung, wirken dabei aber nicht unüberlegt.

Impulsiv/spontan – Analytisch

Aufbruchskraft mit analytischer Unterstützung ist sehr gut geeignet, organisatorisch den Überblick zu bewahren, schnell zu handeln und trotzdem nachhaltig zu wirken.

Impulsiv/spontan – Analytisch

Wird die Aufbruchskraft durch das analytische Denken der Strukturkraft ergänzt, wirken diese Menschen oft sehr klar. Sie verkomplizieren nicht unnötig, wesentliche Dingen entgehen ihnen aber auch nicht.

Dynamisch – Beobachtend

Sich mal zurückzulehnen und in Ruhe zu beobachten, ist für einen Dynamiker nicht interessant, hat aber zur Folge, dass ein anderer Fokus eingenommen wird. Das ist die interessante Seite in dieser Kombination.

Dynamisch – Beobachtend

Zu viel Dynamik lässt andere gern außer Atem kommen. Die Beobachtungsgabe der Strukturkraft lässt Dinge wahrnehmen, die sonst vielleicht verloren gehen würden. Dadurch fühlen sich andere Menschen vom Dynamiker besser wahrgenommen.

 

Der Tempel mit den tausend Spiegeln

Es gibt ein altes indisches Märchen und das geht ungefähr so: In einem fernen Land gab es vor langer, langer Zeit einen Tempel mit tausend Spiegeln. Und eines Tages kam zufällig ein Hund des Weges. Er bemerkte, dass das Tor zum Tempel der tausend Spiegel nicht verschlossen war. Vorsichtig öffnete er das Tor und ging hinein. Mit Spiegeln hatte er keine Erfahrung und mit tausend Spiegeln schon gar nicht. Also glaubte er sich plötzlich von tausend Hunden umgeben. Er bekam einen Schreck, sträubte sein Nackenfell, klemmte den Schwanz zwischen die Beine und begann zu knurren. Im gleichen Moment taten die anderen tausend Hunde das Gleiche. Sie sträubten ihr Nackenfell, klemmten die Schwänze zwischen die Beine und knurrten furchterregend. In seiner Panik fletschte der Hund nun die Zähne, doch statt wegzulaufen fletschen die tausend Hunde ebenfalls die Zähne.

shutterstock_123425002Nun bekam der Hund es mit der Angst zu tun. So etwas hatte er noch nie erlebt und voller Panik lief er, so schnell er konnte, aus dem Tempel hinaus.

Dieses furchtbare Erlebnis hat sich tief in sein Gedächtnis eingegraben. Von nun an hielt er es für erwiesen, dass andere Hunde seine Feinde waren. Die Welt war für ihn ein bedrohlicher Ort geworden. Er ging anderen Hunden aus dem Weg und wurde von ihnen gemieden. So lebte er verbittert bis ans Ende seiner Tage.

Die Zeit verging und wie es der Zufall wollte, kam eines Tages ein anderer Hund des Weges. Er bemerkte ebenfalls, dass das Tor zum Tempel der tausend Spiegel geöffnet war und neugierig wie er war ging er in den Tempel hinein. Auch dieser Hund wusste nicht, was Spiegel sind und was sie bewirken. Also glaubte auch er sich plötzlich von tausend Hunden umgeben. Das fand er schön, und so schaute er die anderen freundlich an, und begann vor Freude mit dem Schwanz zu wedeln. Im selben Augenblick begannen die tausend Hunde ihrerseits mit ihrem Schwanz zu wedeln und der Hund wurde noch fröhlicher. So etwas hatte er noch nie erlebt und voller Freude blieb er noch lange im Tempel und spielte mit seinen tausend neuen Freunden.

Dieses schöne Erlebnis hat sich tief in das Gedächtnis des Hundes eingegraben. Fortan sah er es als erwiesen an, dass ihm alle anderen Hunde freundlich gesinnt waren. Die Welt war für ihn ein freundlicher Ort. Er ging gern auf andere Hunde zu und war bei ihnen beliebt. So lebte er glücklich bis ans Ende seiner Tage.

Welche Fragen könnte man sich nun stellen?

  1. Was glauben Sie: Welcher der beiden Hunde wären Sie eher?
  2. Welcher der beiden Hunde wären Sie lieber?
  3. Bekommt man automatisch ein positives Echo, wenn man freundlich auf andere zugeht?
  4. Erntet man automatisch Ablehnung, wenn man andere unfreundlich oder aggressiv anspricht?
  5. Macht eine positive Einstellung gegenüber anderen glücklich?
  6. Sieht man in den anderen auch immer ein bisschen sich selbst?
  7. Wenn man andere im Prinzip positiv sieht, kann man sich da auch schon mal irren?
  8. Vertrauen Sie anderen zunächst oder sind Sie am Anfang eher misstrauisch?
  9. Wie hängt das mit Ihren persönlichen Erfahrungen zusammen?
  10. In welchem Verhältnis stehen eigentlich die Werte Vertrauen und Kontrolle?

Unser neues Buch ist da!

br_tandem_a5_titel_v_kleinHelmut & Marianne Becker
Die FIRMA, unser LEBEN und ICH | Das effektive Erfolgstraining für Unternehmerpaare

24,50 €, 178 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-00-054529-0

Einfach per E-Mail bestellen: post@powerpaare.net, oder per Fax: 02131 756916, bei Amazon oder im örtlichen Buchhandel

Wie können Unternehmerpaare ihre Aussicht auf Erfolg in der Firma und auf persönliches Lebensglück verbessern? Wir meinen: Durch ein Training, das wie eine große Radtour aufgebaut ist, an dem jeder gedanklich teilnimmt, der dieses Buch liest. Wer mitmachen möchte, stellt sich vor, er setzt sich mit seinem Partner auf ein Tandem und radelt durch zwölf Etappen, wo sich alle Themen finden, die im Berufs- oder Privatleben von Unternehmerpaaren eine Rolle spielen.

Ein Erfolgstraining wird dieses Buch, weil 30 Arbeitsblätter, Checklisten, Fragebogen und Tests zum Download aus dem Internet bereitstehen. Damit können die Leser den wichtigsten Fragen auf den Grund gehen, die für Glück und Erfolg in der Zusammenarbeit und dem Zusammenleben von Unternehmerpaaren ausschlaggebend sind. Unterstützt werden sie bei der Lektüre von Herz und Verstand, die bei dieser virtuellen Tandemtour im Begleitfahrzeug sitzen und aus ihrer Sicht alles kommentieren. Die zwölf Etappen führen durch drei Regionen und die heißen „ICH“, „ICH & DU“ und „FIRMA“. Auf jede Region entfallen vier Etappen.

Bei der Fahrt durch die Region „ICH“ geht es um die körperliche und geistige Gesundheit, den Sinn im (Unternehmer)-leben, die verschiedenen Lebensrollen, die beide Partner ausfüllen und schließlich um das persönliche Glück und den Humor, die Geheimwaffe der Glückspilze auf dieser Welt. In der Region „ICH & DU“ befassen sich die Leser mit ihren Gemeinsamkeiten und Unterschiedlichkeiten, mit der Bedeutung von Wertschätzung und Loyalität im Geschäft und im Privatleben, mit der Pflege der Paarbeziehung und schließlich mit der Kommunikation untereinander, erfahrungsgemäß ein kritisches Thema bei vielen Unternehmerpaaren. Die Fahrt durch die Region „FIRMA“ beginnt mit der Frage, wie man Firma und Privatleben harmonisch miteinander verbinden, und so gut es geht, trennen kann. Danach, befasst sie sich mit den angenehmen und weniger angenehmen Menschen, denen Paare beruflich und privat begegnen, gibt Empfehlungen zu der Art wie Entscheidungen getroffen werden wollen und beleuchtet am Schluss, wie Unternehmerpaare mit Erfolgen und Misserfolgen umgehen können.

Alle Themen werden klar und systematisch besprochen, die Arbeitsmittel stehen exklusiv für die Leser des Buches auf www.powerpaare.net zum Download bereit. Zusätzlich bietet das Buch leicht verständliches Hintergrundwissen zum Thema.

Wer sind die Autoren?

Das sind wir, Helmut und Marianne Becker. Warum können wir viel zu diesem Thema sagen? Weil wir selbst ein Unternehmerpaar sind, das seit fast 30 Jahren zusammenlebt und miteinander arbeitet.

Im April 2015 haben wir unser erstes Buch „Ich & Du und die Firma“ veröffentlicht, das bei Firmen aus Handwerk, Gastronomie/ Hotellerie und Landwirtschaft gut ankam und seit diesem Frühjahr in einer 2. Auflage zu haben ist. In dem neuen Buch „Die FIRMA, unser LEBEN und ICH“ vertiefen wir die Thematik und verarbeiten unsere Erfahrungen aus der Arbeit mit Unternehmerpaaren und aus den Diskussionen bei unseren Seminaren und Vorträgen. Außerdem greifen wir Anregungen von Lesern auf, insbesondere die Wünsche nach einer strengeren Systematik und nach mehr Arbeitsblättern und Checklisten. So ist das neue Buch „Die FIRMA, unser LEBEN und ICH“ für Unternehmerpaare eine wertvolle Arbeitshilfe und bietet auch den Lesern des ersten Buches viel Neues.

 

Für wen oder was sind wir verantwortlich?

Verantwortung bedeutet die Verpflichtung, für seine Handlungen einzustehen und ihre Folgen zu tragen. Das klingt ein bisschen bedrohlich. Aber erst durch seine Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, wird ein Mensch zur ernstzunehmenden und mündigen Person. Verantwortung kann man übernehmen, ablehnen oder übertragen. Manche Menschen weigern sich, überhaupt Verantwortung zu tragshutterstock_134970128en und überlassen das den anderen. Damit gibt man die Kontrolle über das eigene Leben ab, kann nichts gestalten und wird in seiner persönlichen Entwicklung komplett von anderen abhängig. Die Verantwortung für uns selbst heißt Eigenverantwortlichkeit. Das bedeutet, wir sind selbst dafür verantwortlich, dass es uns gutgeht, wir unsere Ziele erreichen und ein glückliches Leben führen. Das mag jetzt nicht bei jedem Leser Zustimmung finden. Eigenverantwortlichkeit ist nämlich mit einer gewissen Härte verbunden, weil plötzlich alle Ausreden und Entschuldigungen wegfallen.

Es sind nicht mehr die anderen, die alles schuld sind: „Die Kinder haben mich von der Arbeit abgehalten, deswegen habe ich das nicht geschafft“, oder „Mein Vater hat mir nie gezeigt wie man sich richtig rasiert, deswegen kann ich das nicht“, oder „Ich habe mich so über den Kunden geärgert, dass ich den Rest des Tages nichts mehr erledigt habe“ oder „Ich hatte zu viel Beziehungsstress, deswegen habe ich keinen Meister gemacht und komme heute nicht weiter.“ Nein, wir sind selbst verantwortlich. Wir haben uns von den Kindern stören lassen, wir haben uns nicht selbstständig informiert, wiVerantwortunge Nassrasieren geht, wir haben zugelassen, dass ein Kundenverhalten in unserem Innenleben Ärger auslöst, wir haben uns irgendwann gegen die Meisterschule entschieden. In unserer Selbstwahrnehmung waren die anderen Schuld. Sie hatten quasi die Macht über uns: die Kinder, der Vater, der Kunde oder der Beziehungsstress. Wir lehnen die Verantwortung für uns selbst ab, fühlen uns dabei schlecht, ärgern uns oder fallen in einen Schmerz zurück, der uns vielleicht schon seit Jahrzehnten behindert. Es gibt Menschen, die ihr ganzes Leben darunter leiden, dass ihre Eltern früher etwas falsch macht haben. So verständlich das zunächst sein mag, von einem bestimmten Moment an, liegt es in unserer Hand, diese Dinge hinter uns zu lassen, die Nabelschnur zu kappen und in die Zukunft zu schauen. Insofern sind wir unseres Glückes Schmied und für uns selbst verantwortlich. Niemand kann dafür sorgen, dass wir uns schlecht fühlen, wenn wir das nicht erlauben. Und wenn wir selbst entscheiden, ob uns jemand schlecht Gefühle bereiten kann oder nicht, heißt das gleichzeitig, dass wir auch nicht für die Gefühle von anderen verantwortlich sind. Jeder macht seine Gefühle selbst. Wir sind für unser Handeln verantwortlich, aber nicht für die Gefühle anderer Menschen. Das ist kein Freibrief für Rücksichtslosigkeit und wir sollten auf unser Verhalten achten. Aber wenn jemand auf die Palme geht vor Wut und Ärger, haben wir vielleicht die Palme hingestellt, hochgeklettert ist der andere. Versuchen Sie, negative Gefühle loszuwerden und für sich positiv zu wenden. Oft gibt es Dinge, über die man sich immer wieder ärgert und damit Energie verschwendet. Oder alte Geschichten, die immer wieder hochkochen und unter denen man auch nach vielen Jahren immer noch leidet. Schreiben Sie diese Dinge auf und überlegen Sie, was Sie dagegen tun können. Vielleicht können Sie mit bestimmten Personen ein klärendes Gespräch führen, eventuell können Sie bestimmten Situationen / Personen aus dem Weg gehen, möglicherweise hilft es auch, wenn Sie Ihre eigene Haltung zu Dingen oder Personen ändern. Insbesondere von alten Verletzungen aus längst vergangenen Zeiten sollten Sie sich nicht länger lähmen lassen. Denken Sie an Ihre Eigenverantwortlichkeit und schauen Sie nach vorn!