Wieso eigentlich positiv denken?

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Warum positives Denken heilsam ist, haben wir im Artikel über das Glück schon ausgeführt. Trotzdem ist über positives Denken schon viel gespottet worden. Auch von höchst prominenten Zeitgenossen. Von dem Kabarettisten Dieter Hildebrand stammt der Satz: „Denk‘ positiv, dann hast Du selten recht, aber immer gute Laune!“ Wir denken jetzt mal positiv und konzentrieren uns auf die zweite Hälfte seiner Aussage: Immer gute Laune zu haben, das wäre doch auch schon was, oder? Denn wer immer alles negativ und kritisch sieht, läuft Gefahr mit seinem Pessimismus und seiner schlechten Laune für seine Mitmenschen zum Problem zu werden.

Man geht ihm möglichst aus dem Weg, was er (oder sie) dann spürt und als Bestätigung dafür wertet, dass alles schlecht ist und dass niemand sie oder ihn mag. Und wie das dann weitergeht, können Sie sich lebhaft vorstellen. Wer die Dinge positiv sieht, besitzt auch eine positive Ausstrahlung. Das mögen Kunden, Mitarbeiter und auch Ihr Partner oder Ihre Partnerin. So wird das Leben leichter und glücklicher.

Werden Sie zum Glückspilz, indem Sie positiv denken! Man sagt, dass uns täglich rund 60.000 Gedanken durch den Kopf gehen, davon sind nur 10-15 Prozent positiv. Wer auf seine Gedanken achtet, kann diese Quote wesentlich verbessern.

Margret Thatcher wird die folgende Aufforderung zugeschrieben:

  • Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte!
  • Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Handlungen!
  • Achte auf deine Handlungen, denn sie werden deine Gewohnheiten!
  • Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter!
  • Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal!

Tim Eichert und Jorma Bork geben in Ihrem Motivationsblog Tipps gegen negative Gedanken, die wir hier verkürzt wiedergeben:

Fünf Tipps gegen negative Gedanken:

Tipp 1: Lächeln!

Lächeln hat zwei sehr schöne Effekte auf Dich und Deine Stimmung, erstens stellt sich bei Dir und bei anderen das Gefühl ein, dass Du im Moment glücklich bist. Zweitens wirkt das Lächeln unterbewusst auf unsere Stimmung – wenn Du mehr lächelst, schüttet dein Hirn mehr Glückshormone aus.

Tipp 2: Umgib Dich mit Menschen, die Dir ein positives Gefühl geben!

Wenn andere positiv denken und Dich dadurch dazu bringen, ebenfalls positiv zu denken, dann sind sie gut für Dich! Das sind Leute, die nicht in Dein Wehklagen einstimmen, sondern Dich motivieren und aufbauen.

Tipp 3: Übernimm Verantwortung und komme raus aus der Opferrolle!

Selbst ernannte Pechvögel glauben, dass sie selbst keine Macht über die Dinge haben, dass sie einfach nur Opfer der Umstände sind. Glaube nicht an ein unglückliches Schicksal, sondern nimm’ Dein Schicksal eigenverantwortlich in die Hand!

Tipp 4: Mach Dir bewusst, was an Deinem Leben gut ist!

Mach dir klar, dass es in Deinem Leben gute Dinge gibt. Die sind Realität, auch wenn mal was ganz mies läuft. Sich diese Dinge in Erinnerung zu rufen, verscheucht negative Gedanken, Denke an die guten Dinge in deinem Leben!

Tipp 5: Du musst nicht perfekt sein – aber lerne aus Deinen Fehlern!

Allein, dass du erkennst, einen Fehler gemacht zu haben, sollte dir ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Denn Du hast eine Erfahrung mehr gemacht und kannst ähnliche Situationen in der Zukunft besser meistern.

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