Teamarbeit: Toll ein anderer macht’s?

Teamarbeit: Toll ein anderer macht’s?

Für manche war Teamarbeit schon immer ein Wort dafür, sich hinter anderen zu verstecken oder die Klage darüber, dass in einem Team doch immer alles an einem selbst hängen bleibt. Das ist aber Schnee von gestern. Heute sind Unternehmen mehr denn je darauf angewiesen, dass gut zusammengestellte Teams Aufgaben eigenständig und zügig erledigen. Das liegt an der schnellen technologischen Entwicklung vieler Branchen und dem herrschenden Wettbewerbsdruck. Wie stellt man nun aber ein Team gut zusammen?

Manche Unternehmen stecken in der Teambuilding-Falle: Der Ausflug in den Kletterpark oder auf die Gokartbahn, der Besuch des Oktoberfests oder eine gemeinsame Bergwanderung sorgen für gute Laune. Aber Wohlfühlgruppen sind noch keine optimal gemischten Teams. Harmonie ohne Zielorientierung führt nicht zu selbstständig arbeitenden, produktiven Gruppen. Als erstes sollte klar sein, welche Aufgaben die Teams in der Firma haben. Banalität? Nicht unbedingt. Es gibt immer noch genug Firmen, in denen nur der Chef weiß, was zu tun ist. Er holt die Aufträge ran, schreibt die Angebote und organisiert die Arbeitseinsätze. Die Mitarbeiter führen aus. Geht etwas schief, heißt es dann: ‚Ich habe genau das gemacht, was mir gesagt wurde!‘ Will heißen: ‚Ist mir alles egal, ich bin nicht verantwortlich!‘ Den Ärger hat dann der Chef selbst.

Selbstständig arbeitende Teams erfolgreich zusammenstellen

Das Ziel, mit selbstständig denkenden und arbeitenden Teams zu arbeiten, setzt voraus, dass jeder weiß, wie die Prozesse in der Firma laufen sollen, von der Akquisition, über Angebote, Auftragsannahme, Materialbeschaffung, Ausführung usw. Die wichtigsten Prozesse sollten schriftlich festgelegt und in einem digitalen Qualitätshandbuch für jeden transparent sein. Das ist der erste Schritt. Stimmen die Prozesse, geht es an die Zusammenstellung der Teams. Da darf man nicht nur auf die fachliche Qualifikation gucken. Die Chemie muss stimmen, das heißt, die Charaktere sollten sich ergänzen und ausgleichen. Wer hat da welche Rolle? Jeder weiß, dass es nicht gutgehen kann, wenn man drei Kollegen auf eine Baustelle schickt, die alle das Mantra „schnell-schnell“ haben. Da sollte lieber ein besonders gewissenhafter dabei sein. Genauso wenig wird es für den Teamerfolg gut sein, wenn zwei „Alphatiere“ in der Gruppe ständig Konkurrenzkämpfe ausfechten.

Persönlichkeitstypen und Teamrollen analysieren

Aber woher weiß man, wer am besten harmoniert? Mancher Chef verlässt sich da auf sein Bauchgefühl. Das kann aber trügen. Wir empfehlen, die Teamrollen auf Basis einer sauberen Analyse zu ermitteln.

Wer unsere Newsletter schon länger verfolgt, kennt die PP3-Präferenzanalyse von Alchimedus®. Hier seht Ihr noch einmal die zehn Basistypen, die durch die möglichen Kombinationen der drei Grundfarben ‚blau-rot-grün‘ entstehen:

©Alchimedus

Für Chefs bedeutet es wertvolles Führungswissen, wenn sie ihre Mitarbeiter so gut kennen. Aber auch für den Umgang im Team ist es von Vorteil, wenn man weiß, wie der Kollege tickt und wo seine Stärken liegen.

Jeder dieser zehn Basistypen hat eine bestimmte Teamrolle. Dabei ist keine Rolle besser als die andere.

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Alle werden gebraucht: der optimistische Motivator genauso wie der skeptische Analytiker oder fantasievolle Kreative. Der perfektionistische Einzelgänger genauso wie der ungeduldige Eroberer. Um Neugeschäft sollte sich vielleicht ein Motivator oder ein Allrounder kümmern. Ein Kreativer wäre in der Buchhaltung sicher fehl am Platz, ein Perfektionist dagegen unerlässlich. Entscheidend ist immer die für den Teamerfolg optimale Kombination. Das ist die schwierigste, aber auch die schönste Aufgabe der Chefs.

Wirksam unterstützen kann sie dabei die PP3 Präferenzanalyse. Wer mehr darüber wissen möchte, schreibt eine E-Mail an ‚h.becker@becker-kaarst.de‘.


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