Das Powerpaar Astrid und Helmut Steffan stellt sich vor

Kategorie Powerpaare

Astrid und Helmut Steffan leiten das Hotel „Go2Bed“ mit Restaurant und Frühstücksbuffet in Südbaden, der Toskana Deutschlands, eingebettet zwischen Schwarzwald, Elsass und Schweizer Jura. (https://www.go2bed.biz/)

Schon seit 2001 verbringen die beiden Tag und Nacht zusammen. Nachdem sie bereits erfolgreich in einem Angestelltenverhältnis bei einer Schweizer Firma arbeiteten, wagten sie 2001 den Schritt in die Selbstständigkeit.

Gestartet haben sie mit einer Software Beratungsfirma, die sie von Null an aufgebaut haben. „Die erste Zeit war nicht leicht und wir mussten im wahrsten Sinne des Wortes Klinken putzen, um Aufträge zu erhalten. Aber wir haben uns nicht entmutigen lassen“, sagt Helmut Steffan. Der christliche Glaube spielt für das Paar eine große Rolle und als sie schließlich den ersten Kunden mit dem Namen Kenngott für sich gewinnen konnten, sahen die beiden es als klares Zeichen, dass sie auf dem richtigen Weg sind.

Als die Büroräumlichkeiten für ihre Firma schließlich zu eng wurden, kauften sie ein altes Haus, in dem eine ganze Etage zur freien Verfügung stand. Den Wunsch Zimmer zu vermieten hatte Astrid Steffan schon lange. Und so wurde die Idee für das Hotel geboren. Sie rissen das alte Haus ab und bauten neu.

Der erste Hotelgast hat direkt nach seinem Aufenthalt das Hotel bei einer Reiseplattform eingestellt und den beiden eine Bewertung geschrieben, die sie auf ihrem Weg bestätigte. „Astrid und Helmut gehen mit den Gästen die zweite Meile“. Die Rezension enthielt ein sinngemäßes Bibelzitat, das besagt, dass man mit jemandem, der eine Meile mit einem gehen will, zwei Meilen gehen soll. Einen besseren Start konnte es für die beiden nicht geben.

Das Herzensprojekt Hotel wuchs fortan stetig und so haben die Steffans inzwischen 27 Zimmer in ihrem Hotel, das sowohl von Geschäftsreisenden als auch von Feriengästen sehr geschätzt wird. Die jüngsten Entwicklungen sind ein (Frühstücks-)Café sowie ein Restaurant, welche inzwischen nicht nur Hotelgästen vorenthalten sind, sondern auch Tagesgästen zur Verfügung stehen.

 

„Wer ist hier der Chef?“

Wenn die beiden sich beschreiben, wird schnell klar: Helmut Steffan ist der Ideenentwickler und Visionär, Astrid Steffan diejenige, die bei „Experimenten“ auch mal auf die Bremse tritt, um die Ideen nochmals genauer zu beleuchten. „Da wird dann auch gerne mal die Frage gestellt, wer eigentlich der Chef ist“, sagen die beiden mit einem Augenzwinkern.

Einig sind sich beide, dass das Hotel ihr Herzensprojekt und Leben ist. Die Steffans leben in einer Wohnung im Hotelgebäude und sind somit immer nahe am Geschehen. Aber genau darin liegt oftmals auch die Herausforderung. Sich zu Hause wirklich entspannen zu können ist eher schwierig. „Oftmals gehe ich dann noch ins Restaurant runter und unterhalte mich mit den Gästen. Dass ich daheim entspannt mal ein Buch lese, kommt nicht vor“, sagt Helmut Steffan. Und wenn es ihm im Hotel mal wirklich zu bunt wird, zieht er sich auf eine Bank mit Blick über die Weinberge zurück, wo er seine Gedanken neu sortieren kann.

Obwohl die beiden jeden Tag miteinander verbringen, ist es für sie absolut selbstverständlich, dass sie auch ihre Freizeit und Urlaube gemeinsam genießen. Und so gehen sie gerne in den Weinbergen spazieren, sind mit dem Rad unterwegs oder im Fitness-Studio. Für lange Auszeiten bleibt aber nur wenig Zeit.

 

Die Pläne der beiden für die Zukunft: Das was wir haben einfach genießen

Große Pläne stehen erst mal nicht an. „Die letzten Jahren waren herausfordernd, es hat sich so viel getan und weiterentwickelt,“ sagt Astrid Steffan. Wir genießen erst mal das, was wir uns aufgebaut haben und freuen uns auf unsere Gäste.

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