Kennt Ihr die „Stille Stunde“?

Kennt Ihr die „Stille Stunde“?

Dieser Begriff kommt aus dem Zeitmanagement. Was steckt dahinter? Nun ganz einfach die Idee, sich jeden Tag eine bestimmte Zeit (30 bis 60 Minuten) zu gönnen, in der nichts und niemand einen stört. Jeder von uns kennt das: Man möchte an etwas arbeiten, was wirklich hohe Konzentration benötigt, aber immer macht ein Störfaktor das zunichte – das Telefon, der Mitarbeitende mit einer Frage, die neue E-Mail usw. Nachgewiesenermaßen ist es so, dass jeder nach einer Störung viel Zeit braucht, um wieder da anzusetzen, wo er unterbrochen wurde.

Wenn Ihr Euch aber zum Beispiel 1-2 Mal pro Woche diese Zeit nehmt, lassen sich darin wichtige Dinge ungestört und damit schneller erledigen. Die Produktivität steigt. Probiert es mal aus. Aber nicht einfach für sich beschließen, sondern gut vorbereiten: die Mitarbeiter informieren, das Telefon während dieser Zeit umleiten und vielleicht die Mailbenachrichtigung abschalten (was grundsätzlich sinnvoll ist). Ihr werdet sehen, wieviel effektiver Ihr in dieser Zeit sein könnt. Macht die Türe zu, zeigt durch eine nette Botschaft, dass ihr zurzeit ungestört sein wollt und startet die effektivste Phase Eures Tages. Die „Bitte nicht stören“-Schildchen einfach farbig ausdrucken und außen an die Türklinke hängen – wie im Hotel!

Im privaten Bereich lässt sich das auch einrichten. Ob ihr es dort „Stille Stunde“ oder „Mama-Zeit“ und „Papa-Zeit“ nennt, ist gleich. Aber den anderen Familienangehörigen klarmachen, dass die jetzt kommende Stunde nur Euch ganz alleine gehört, ist wichtig und hilfreich. Bei kleineren Kindern sollte dann natürlich immer der andere Elternteil ansprechbar sein. Probiert es mal aus. Es ist hilfreich für die Balance von „Ich & Du und die Firma“. Wir haben es getestet!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.