Gegen schlechte Nachrichten hilft Dankbarkeit

Gegen schlechte Nachrichten hilft Dankbarkeit

Geht es Euch auch zunehmend auf die Nerven: all die schlechten Zahlen und Meldungen, mit denen uns Politiker und Medien die letzten Monate wasserfallartig duschen. Klar sollen und müssen in diesen Zeiten Daten und Fakten genannt werden. Wenn die als sachliche Information und Erläuterung für vorgeschriebene Maßnahmen informieren – prima. Wenn aber der Wunsch nach Auflage, Quote oder Klickzahlen, dahinterstecken. Das führt dann dazu, sich mit reißerischen Schlagzeilen zu überbieten – igitt!

Hinzu kommt, dass wir unser Gehirn, wenn es so systematisch nur Negatives aufnimmt, auf „Alarm“ und „Angst“ programmieren. Und das tut uns nicht gut. Deshalb habe ich mich einer schönen altbekannten Möglichkeit erinnert, wie es mir gelingt, mein Gehirn und somit mich selbst, wieder auf positive Wahrnehmung zu trainieren. Da gibt es viele schöne Möglichkeiten.

  • Fünf-Finger-Reflexion
    Bei dieser Idee reflektiert man abends dankbar den erlebten Tag und nutz seine fünf Finger als Gedankenstütze. Der Daumen (D) steht für „Dazugelernt“ oder „Denkanstoß“. (Z) wie Zeigefinger für „Ziele“ und man beantwortet sich die Frage, was an diesem Tag dazu beigetragen hat, an den eigenen Zielen (beruflich wie privat) zu arbeiten. Für Begegnungen mit Mitmenschen oder „Mentalität“ (wie habe ich mich gefühlt, steht der Mittelfinger (M). Der Ringfinger (R) steht für Ratgeber, und Ihr könnt resümieren, wem Ihr oder wer Euch an diesem Tag Ratgeber war. Und der kleine Finger (K) steht für das, was wir gerne einmal vernachlässigen – für unseren Körper. Dem habt Ihr heute Zeit zum Ausruhen gegeben, zum Durchatmen an frischer Luft, oder ihm eine gesunde Mahlzeit serviert? Super! Probiert diese Übung einmal 21 Tage konsequent hintereinander und schaut, was das mit Euch macht.
  • Dankbarkeitssteinchen
    Es gibt Menschen, die haben uns berichtet, dass sie zuhause und/oder im Büro ein Glas stehen haben. Dort hinein kommt jedes Mal, wenn sich etwas Schönes ereignet, also etwas wofür sie dankbar sind, ein kleines farbiges Steinchen. Da gibt es wunderbare Glassteinchen, die sich gut dafür eignen. Natürlich ist die Menge an Steinchen zu Beginn überschaubar. Aber der Inhalt wächst stetig an. Und das Glas vor Euren Augen erinnert Euch daran, wie reich Ihr an Augenblicken von Dankbarkeit seid.
  • Dankbarkeitsliste
    Ich selbst habe mich wieder der Dankbarkeitsliste erinnert, die ich in meiner Ausbildung zur „Gewaltfreien Kommunikation“ kennenlernte. Da war es zu Beginn eine einfache Liste mit durchnummerierten Linien. Und jedes Mal, wenn ich daran dachte, notierte ich dort etwas. In meiner Ausbildung zur Gedächtnistrainerin lernte ich, dass unser Gehirn um etwas „wie im Schlaf“ zu beherrschen, die 21-malige Wiederholung braucht. Deshalb habe ich mir die Liste umgebaut und die 21-Tage-Dankbarkeitsliste erstellt. Wählt euch ein beliebiges Startdatum und tragt jeden Tag in die drei Spalten ein, wofür Ihr an diesem Tag dankbar seid. Setzt dieses Ritual konsequent über die gesamten 21 Tag fort. Und Ihr werdet im Laufe der Zeit merken, wie es Eure Stimmung spürbar hebt, wenn Ihr abends die bereits ausgefüllten Felder durchlest und anschließend die drei Felder des aktuellen Tages füllt. Wer es einmal ausprobieren möchte, klickt hier. Viel Freude damit wünsche ich Euch, und viele positive Dankbarkeitsgefühle, wenn Ihr anhand der Liste feststellt, wie unfassbar reich Euer Leben ist.

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